mittelerde mers
 
 

SC-Informationen  

Dies ist eine Übersicht der wichtigsten Spieler-Charaktere (Kurz "SC's").

Akar · Arwenna · Atar · Axion · Brendik · Celissa · Chieron · Eola · Escalon · Grimbold · Jarlaxle · Sidhion · Silana · Szarko · Tharion

Über Akar, Atars Sohn - aus dem Sarngebirge  

Als jüngster Sohn des Hetmannes Atar und seiner Frau Xana, die über den Raglam-Clan im Sarngebirge, unweit der mächtigen Rauros-Fälle, herrschten, wurde er geboren. Die ersten Jahre musste der flinke, sehr geschickte und umsichtige Junge auf seinen Vater verzichten, der mit einigen anderen Helden seinen Kampf gegen die dunklen Mächte Mittelerdes aus-focht. Seine Mutter Xana, eine fähige Hexe, war diejenige, woher er auch das Talent zur Magie erlernte, mehr erspürte, denn richtigen Unterricht bekam er nie. Als er vier Jahre alt war, kehrte sein Vater zurück in die Heimat und kümmerte sich von nun an um seine Söhne.

Während der Älteste der drei Brüder stets schweigsam, wenig neugierig und eigenbrötlerisch die Pflichten eines Hetmannes erlernte und sich ansonsten der Hundezucht widmete, wurde aus Akar ein fähiger Waldläufer, ein guter Nahkämpfer und vor allem im Herzen ein wahrer Abenteurer. Die Art seines Vaters prägte ihn sehr und so war es auch kein Wunder, dass ausgerechnet er der Selbstständigste der drei Brüder wurde, stets allein, so wie auch im Verbund gut mit den Menschen zurecht kam und immer seine Neugier soweit im Griff hatte, dass ihm nichts Dummes passieren konnte.

Seine Mutter ahnte, dass es ihn nicht mehr all zu lange zu Hause halten würde und nachdem im Jahre 1655 des dritten Zeitalters sein Vater tot von Celissa, Tharion und Escalon in die Heimat gebracht wurde, nahm er seines Vaters Platz im Gefüge dieser Helden ein. Als hätte sein ehrenhafter Vater dies bereits lange vorher gewusst, vererbte er ihm auch all die Nützlichkeiten, die ihn zeitlebens begleitet hatten. Er warb mit fordernder und kecker Stimme um seinen Platz bei seines Vaters Kameraden, diese akzeptierten ihn und so zog er aus, die heldenhafte Tradition des Raglam-Clans, die Ehre seines Vaters und seinen eigenen Mut fortzuführen, zu erhalten und unter Beweis zu stellen.

Seinen Weg wurde von Mahír, dem Roten aufgezeichnet und was Tharion und auch seine Gefährten erleben, kann hier nachgelesen werden.

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Über Arwenna Schmiedehammer aus dem hohen Norden...  

Arwenna wurde als Tochter ihrer Eltern und unweit zum ewigen Eis in der kleinen Siedlung Halvrod geboren. Das war im Jahre 2450 des dritten Zeitalters auf Mittelerde. Ihr Vater Torin ist weit und breit der einzige Eisenschmied und ihre Mutter Galena eine resolute Frau, die auch einem kräftigen Manne, wie einem Schmied massiv Paroli bieten kann. Dort oben im nordwestlichsten, bewohnten Teil von Westernis war es an Arwenna die besten Talente ihrer Eltern zu vereinen und so wurde sie eine talentierte Schmiedin und eine charakterstarke Frau. Aber auch die Stärke ihrer Arme mag so manchen Mann in den Schatten stellen, aber wahrlich ging dies nicht zu Lasten ihrer Weiblichkeit. Lässt man sich von ihrer Körpergröße nicht beeindrucken, hat ein jeder männliche Interessent eine wahrlich schöne Frau zu umwerben. Lange Winter und kurze Sommer sind prägend für die Heimat der gefürchteten K´prur, die größten und kräftigsten aller Nordmänner. Wenn im Frühjahr der Schnee der langsam kräftiger werdenden Sonne Tribut zollen muss, kommen die Händler aus den umliegenden Gegenden und auch von sehr weit her und schicken sich an, selbst so hoch im Norden ihre Geschäfte erfolgreich zu einem Abschluss zu bringen. Immer wieder brachten diese Menschen aber auch Geschichten und wahre Märchen mit und gaben sie abends bei Brandwein und Wildschweinbraten zum Besten. Im Dienst der Tradition war es ihr Vater, der sie schweren Herzens in die Welt hinaus schickte um ihre Lehre zu beenden und das Schmieden weiter zu erlernen, um in einer nicht all zu fernen Zukunft die väterliche Schmiede zu übernehmen. Doch das Abenteuer ergriff die junge Frau und sie lernte Menschen, Weggefährten und Freunde kennen, denen sie auf einem anderen Weg folgen sollte. Ihr unglaubliches Durchsetzungsvermögen, ihre geistige und körperliche Stärke und ihre Ehre, die sie stets gerecht und fair bleiben lässt, sind wahrhaft die Fertigkeiten, welche sie auszeichnen und von ihren Freunden geschätzt werden.

Wird die schöne Frau aus Mittelerdes Norden ihren vorgezeichneten Weg gehen und schon bald als geübte Schmiedin mit viel neuen Talenten in die Heimat zurückkehren, oder wird aus ihr eine mächtige Vertreterin der K´prur werden, die als Abenteurerin durch die Lande zieht? Ihr Weg und der Weg ihrer Kameraden wurde von einem eifrigen und mutigen Hobbit namens Bernulf „Schreiberling“ Bolger von Anfang an aufgezeichnet und kann hier nachgelesen werden.

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Über Atar vom Sarngebirge, Hetmann des Raglam-Clans  

Ein ungestümer Bursche der da im Hause seiner Eltern groß geworden war. Die westlichen Ausläufer und Hochlande des Sarngebirges waren damals seine Heimat und sind es heute noch immer. Doch zwischen dem Jungen von damals und dem Veteran von heute gibt es fast keine Gemeinsamkeiten mehr. Früh schon verlor er bei gewaltsamen Clanstreitigkeiten seine Eltern und auch sein Hof blieb ihm nicht lange. Zwar übte er Rache an den Schergen die ihm alles nahmen, doch musste er nun seinerseits Rache fürchten und so ritt er weg. Beschwerlich schlug er sich bis ins Dunland und auch nach Rhudaur durch wo er auf die Gruppe traf, mit der er nun in tiefer Freundschaft verwurzelt noch heute durch die Lande zieht. Er ist der älteste Geselle, wenn man mal von dem Aussehen ausgeht und wenn einer Tricks und Kniffe kennt um einem Gegner gekonnt den Schneid abzukaufen, dann ist es Atar. Gewandt mit Pfeil und Bogen, schnell und präzise mit der Axt und hinterhältig mit seinem Lasso. Nicht hoch von der Gestalt und meist ein mürrischer Knabe, weiß er jedoch inzwischen genau wie der Hase läuft und von dem wilden Kämpfer von einst ist inzwischen nur noch eine Masse an Erfahrung übrig geblieben. Manch einer mag ihn zwischenzeitlich unterschätzt haben und manch einer mag ihn inzwischen einen alten Mann rufen, vielleicht sogar Hohn und Spott über ihn ausgeschüttet haben, doch nichts ist davon an ihm hängen geblieben.

Stolz auf seinen Werdegang, auf seinen Platz in der Welt, auf seine drei Söhne und sein liebes Eheweib Xana und auf all seine Taten, die bis heute geschahen, wird er nicht aufgeben Gutes zu tun. Der Veteran aus dem Hochland ist noch lange nicht alt...

Sein Weg wurde von Mahír, dem Roten, aufgezeichnet und was er und auch seine Gefährten erleben, kann hier nachgelesen werden.

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Über Axion, den Barden aus dem Waldlandreich  

Aus gutem und edlen Hause, befreundet mit dem mächtigen Legolas und bekannt mit vielen machtvollen Elben in ganz Mittelerde ist es der junge Barde Axion, der immer mal wieder zu der Gruppe stößt und einige Meter des Weges mit den Abenteurern zieht. Wahrlich nicht bekannt mit den Gefahren der Welt, wuchs er doch bald schon schnell an den Aufgaben, die das Schicksal ihm bereit stellte und auch der Einfluss der bisweilen sehr erfahrenen Reisenden um ihn, macht ihn zu einem wahren Glückgriff für die Gruppe, wenn er denn zugegen ist. Mit nicht weniger als dem Ziel sich, seinen Namen und seine Lieder in ganz Mittelerde in jedermanns Ohr zu tragen ist er ausgezogen und seine Macht sollte ja nicht unterschätzt sein. Doch mag man nicht sicher sein ob der blonde Elb mit seinem hypnotischen Antlitz wirklich zum Abenteurer geboren wurde. Auch selbst ist sich der Barde seiner wohl nicht so sicher und immer wieder sind es die weiten Reisen alleine die ihn prägen und immer wieder fern ab führen von dem Weg ein wahrer Held zu werden.

Seine Lieder sind seine Waffe und seine Laune ist das, was jeden Menschen Mittelerdes Schmerz und Pein vergessen lassen würde, doch ist sein Weg derer mit der Gruppe, oder sind es nur die Stippvisiten, die seine Person ausmachen? Wir werden es erleben.

Sein Weg wurde von Mahír, dem Roten, aufgezeichnet und was er und auch seine Gefährten erleben, kann hier nachgelesen werden.

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Über Brendik „Witwenmacher“ Bärenstark, Burgherr und Fürst von Feuerstadt  

Brendik war immer schon ein aufgeweckter Junge gewesen. Seine Jugend in den nordwestlichen Ausläufern des Düsterwaldes mitten im dritten Zeitalter war stets aufregend gewesen. Nicht immer war er der Stärkste und vielleicht auch nicht immer der Aufmerksamste, aber er seine Kreativität und sein Sinn für Strategie gepaart mit Ehrgeiz, ließen ihn immer schon wie einen Anführer erscheinen. Auf vielen Gebieten kannte er sich aus, wusste zu kämpfen und die Natur, seine Umwelt, für sich zu nutzen. Lediglich seine erste Ehe scheiterte. Er hatte sich entschlossen Abenteurer zu sein und mit den Reisen, kam die Erfahrung. Mit der Erfahrung wuchs die Verantwortung und mit der Verantwortung wuchs sein Pflichtbewusstsein. Einmal daheim hatte bereits ein anderer Mann seinen Platz eingenommen, doch ohne Groll hinterließ er seiner Frau die besten Wünsche, annullierte seine Ehe, nahm seinen Sohn in die Pflicht stets ehrlich zu sich zu sein und ging dann für immer aus der Heimat fort. Er war schon viel herum gekommen und hatte vom hohen Norden bis zum tiefsten Süden, vom Westen bis zum fernen Osten bereits alles bereist. Selbst Mordor sollte zum Ziel werden und alles hatte er überlebt. Sein Körper inzwischen ein Zeugnis der vielen Kämpfe und Schlachten. Sein Geist eine Stätte voll dem geheimen Wissen um die Welt und seine Bestimmung erfüllte sich in der Befreiung des Handelszentrums Feuerstadt, die von ihren Bewohnern liebevoll „zerbrochene Stufe“ genannt wurde. Zum Burgherren schwang er sich auf und dennoch lenken seine Schritte ihn noch so manches Mal hinaus dem Thronsaal, in die Welt um mit seinen Gefährten Escalon, Celissa, Tharion, Grimbold, Atar und Eola, für die immer mehr vorhanden zu sein schien, als nur Freundschaft, Abenteuer zu bestehen.

Wissend, doch nicht weise. Kräftig, aber nicht kraftvoll. Voller Würde und doch nicht ohne Makel sollte Feuerstadt, malerisch im Süden Rhovannions gelegen, nicht nur eine blühende Stadt werden, sondern sich auch eines einfach menschlichen Führers und Regenten rühmen können. Sein Weg wurde von Mahír, dem Roten, aufgezeichnet und was er und auch seine Gefährten erleben, kann hier nachgelesen werden.

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Über Celissa Mariette, Prinzessin von Shrel Kain  

Geboren als jüngste Tochter ihrer Eltern in der Mitte des dritten Zeitalters auf Mittelerde, in Dorwinion, in Shrel Kain der Hauptstadt des Landstrichs im Nordwesten von Westernis. Malerisch gelegen und durch das Meer von Rhun ein reiches Land das weitestgehend von den Untaten und Teufeleien aus Mordor verschont geblieben war. Schon als Kind war sie selbstständig, wissbegierig und eigenständig. Nicht unbedingt immer die beste Tochter aus gutem Hause, aber dennoch schlau und immer überlegt. Doch all diese Eigenschaften konnten sie vor dem schlimmen Schicksal nicht retten, als mitten in einer Nacht plötzlich das Haus ihrer Eltern und auch die ganze Stadt brannte. Ein Überfall von Wagenfahrern und Orks erschütterte ihre Heimat und ihr Weltbild von einem friedlichen Leben. Damals rettete ihr Bruder Tharion sie aus der Flammenhölle aber auf der Flucht aus der Stadt wurden sie von ihren Eltern getrennt. Wäre sie auch mutig genug gewesen zurück zu rennen um nicht von ihren Eltern getrennt zu sein, erkannte Tharion den rechten Fluchtweg und verschwand mit ihr in der Dunkelheit der Welt. Doch all die Jahre verfolgte ihr Gemüt das letzte Bild ihrer Heimat. Im Hintergrund die brennende Stadt und sie wurde angeblickt von Anführer und Kriegsherrn der Horden, die eingefallen waren. Dín Othar war sein Name und er war ein niederer Ringgeist Saurons. Sein Blick brandmarkte ihre Seele und lange Zeit ließ sie nichts mehr an sich ran. Trauer, versteckte Wut und schiere Hilflosigkeit regierte in ihr und trotz der liebevollen Fürsorge der Zigeuner in deren Hände sie geraten waren, vermochte erst die alte Garlen, eine gute und weise Frau aus dem Mädchen das zu vertreiben, was sie all die Zeit so in Schach hielt. Sie blieb lange Jahre bei den Zigeunern und bereiste das Land vom Norden bis Süden und Osten bis Westen. Ihr Bruder hatte sich für ein frommes Leben als Mönch entschieden und schon lange nicht mehr an ihrer Seite. Über diese lange Zeit wurde sie zu einer fähigen Waldläuferin und irgendwann war es der Ruf der Abenteuer, der sie mit weiteren Vagabunden zusammen brachte. Im Eryn Vorn begann ihr Leben als Abenteurerin und alles Vergangene schien verdrängt. Doch sie wurde beobachtet und ihre Bestimmung erfüllte sich mit jenem Treffen mit Lord Tail-Aldarion. Er war Chaoslord und er wollte eine Schülerin, trotz der Tatsache das er selbst noch nicht beendet hatte, was seine Lehre war. Aus der jungen Abenteurerin Mariette wurde Celissa der Chaoslord und all die Gefühle der Vergangenheit kamen unvermindert stark zurück, erfüllten sie mit dem Willen ihre Eltern zu finden und eigenständig das Böse aus der Welt zu vertreiben. Ihr Weg war lang und steinig, denn das Böse übte eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Celissa aus und auch ihr Meister Tail-Aldarion wandte sich der dunklen Seite zu. Gespalten, mit sich selber uneins und oftmals gar fehl geleitet, traf sie zwar ihren Bruder Tharion wieder, doch sein Tod stürzte sie nur noch tiefer in eine schwere Gewissenskrise. Erst seine Rückkehr aus Mandos Hallen und sein klarer Wille formte auch in ihr wieder ein Ziel. Plötzlich waren Bruder und Schwester wieder zusammen und die Beseitigung der Gefahr welche von den niederen Ringgeistern ausging ihr Antrieb, denn wie sich herausstellte, war Dín Othar ihr Onkel. Ihr Ziel - die Errettung ihrer Eltern. Es sollte gelingen.

Vorbei war die Zeit der Uneinigkeit und des Schmerzes. Liebe vertrieb die Angst und Macht die Furcht vor dem Versagen. Doch durch Willen, dem Bösen, der Abtrünnigkeit und der missbrauchten Macht keinen Fußbreit mehr zu gewähren, wandelt Celissa nun auf den Pfaden und Wegen Mittelerdes und kämpft ihren ganz eigenen Kampf zusammen mit ihren Gefährten und ihrem Bruder.

Ihr Weg wurde von Mahír, dem Roten, ihrem Ehemann, aufgezeichnet und was sie und auch ihre Gefährten erleben, kann hier nachgelesen werden.

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Über Chieron, den Zentaur aus dem fernen Osten...  

Man kann stundenlang über Zentaur reden und man würde immer wieder eine interessante Geschichte, oder Sage über diese gleichermaßen unbeherrschten, wie eleganten Wesen finden. Halb Pferd und halb Mensch ist schon eine seltene Verbindung und auch, wenn eben diese Wesen bisher auf Mittelerde nicht wirklich großen Einfluss auf das Geschehen der Dinge genommen haben, so existieren sie doch schon lange. Auch nennt man sie die Kinder Oromes und noch in den Anfängen der Welt waren sie in seinem Gefolge die Edelsten. Stolze und wilde Krieger oder gelehrt, wissend und weise. Chieron selber mag weder ein wilder Krieger sein, noch würde er sich selbst als Gelehrten bezeichnen. Ein bisschen von beiden hatte er sich stets als Ziel gesteckt und schnell war klar, daß die so strukturierte Welt der Zentaur und auch die Lebensweise seiner Artgenossen nicht ganz seinem Weg entsprachen. Etwas von der Welt wollte er sehen und etwas von ihr lernen. Aus diesem Grund zog er aus und wandte seine Schritte gen Westen, in die Welt in der Schatten und Dunkelheit Grausames planen und er musste feststellen, daß der ferne Osten aus dem er gekommen war viel verpasst hatte und viel war auch an seinem Volk vorüber gegangen, ungesehen und unbemerkt. Nach den vielen Wochen der Reise und auch nach den vielen meist ungläubigen Blicken der Menschen, hatte er sch schnell an seine Rolle als Sonderling gewöhnt und seine teils weltmännische, teils harsche und teils naive Art und Weise mit den Dingen umzugehen musste es wohl gewesen sein, die ihn so schnell und unbehelligt hat voran kommen lassen. Chierons familiäre Bindung war nie besonders stark und somit vermisst der bis vor kurzem noch notorische Einzelgänger seine Heimat nur aufgrund der Tatsache, daß es eben seine Heimat ist. Mehr hält ihn nicht und umso mehr mag in ihm eine neue Kraft entstanden sein, seit er in Bree jene Menschen traf, die schon bald zu seinen Waffenbrüdern und –schwestern gehören sollten..

Viele Male mag er noch der erste und einzige seiner Art an einem Ort sein, aber da er sich selbst für ebenso wichtig oder unwichtig erachtet, wie jedes andere Geschöpf auf Mittelerde, wird schon bald so manch einer über den „Menschen mit Pferdeleib“ zu reden wissen. Sein Weg und der Weg seiner Kameraden wurde von einem eifrigen und mutigen Hobbit namens Bernulf „Schreiberling“ Bolger von Anfang an aufgezeichnet und kann hier nachgelesen werden.

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Über Eola, Freifrau von Feuerstadt  

Als Tochter reicher Pferdehändler geboren und mit einem helfenden Gemüt ausgestattet wurde Eola in der Mitte des dritten Zeitalters geboren. Schon immer war Eola hilfsbereit, selbstlos und ein wenig zu nett für diese Welt. Auch ihr Vater war nicht immer ein liebender Mensch, denn er erwartete viel Arbeit von seiner ganzen Familie. Er nahm sich selbst und auch seine Frau und Kinder nicht so wichtig, wie das Geschäft mit den teuren Reittieren und so prägte das Bild ihres Vaters auch Eola, als zurückhaltende und hart arbeitende Person, die sich selbst das letzte Krümelchen Brot vom Mund absparen würde, wenn sie wüsste, daß es ein Anderer dringender gebraucht hätte. Der Weg, der ihr bezeichnet wurde, hätte nicht unterschiedlicher und kaum grausamer sein können. Als junges Mädchen schloss sie sich der Abenteurergruppe um Celissa und Tharion an und ihre Macht wuchs im Schatten Anderer. Heilkünste und eine wahrlich hervorragende Bogenschützin wurde mit der Zeit aus ihr und doch wollte das Schicksal ihr die wahre Macht eher auf einem anderen Weg eröffnen. Ihr Wissen um die Macht der Leitmagie wuchs und sogar unglaubliche Dinge schienen ihr einfach von der Hand zu gehen. Nicht jeder sah es, aber die Macht und die Fülle an Aufgaben schien die noch junge Frau ganz zu vereinnahmen und zu verändern. Ihr Wut wuchs und auch ihr Hass auf die Welt und was in ihr an schlimmen Dingen, die sie nicht ändern konnte, wurde immer größer. Später war es dann auf der Spur des dunklen Chaoslords Rizzen, als ein mächtiger Wind sie in Mordors Gebirge erfasste, sie weit davon trug und ihr den Tod schenkte, als sie dem steinernen Boden wieder gewahr wurde. Gefunden wurde sie von Celissas und Tharions Onkel Dín Othar. Er verlieh ihr einen niederen Menschenring und zerrte sie so auf die dunkle Seite hinüber. Mit verderbter Zauberkunst und dem einzigen Wunsch zu vernichten strich sie alleine durch die Welt und vernichtete das Leben, wo sie ihm in aller Pracht gewahr wurde. Ihr Weg führte sie auch nach Feuerstadt, wo Brendik auf dem Throne saß. Sie waren zu Lebzeiten einmal verbunden gewesen und so trieb sie nun der blanke Hass in seine Hallen über der Freistadt Rhovannions. Doch dies war auch ihr letzter Gang, denn Brendik war nicht alleine dort. Auch Celissa, Tharion, Atar, und sogar Escalon waren dort, erwarteten sie und erlösten sie von dem Ring. Doch auch der Tod sollte sie nicht holen, denn Mandos hatte Tharion zum Geschenk gemacht, den Tod einmal rückgängig zu machen und er entschied sich nach kurzem Kampf Eola die Gabe zu Teil werden zu lassen. In diesem Moment waren wohl die berühmtesten und machtvollsten Abenteurer des dritten Zeitalters wieder vereint und ihr Weg begann dort von Neuem.

Ihr klarer Blick und die Dankbarkeit für das Leben richtete sich auf die Zukunft und viel noch wollte sie für die Menschheit und die freien Länder Mittelerdes tun. Gereinigt und geläutert von all dem Übel und der Sünde, wieder vereint mit ihrem Gefährten und mit neuem Mut zieht sie nun wieder durch die Lande.

Ihr Weg wurde von Mahír, dem Roten, aufgezeichnet und was sie und auch ihre Gefährten erleben, kann hier nachgelesen werden.

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Über Escalon von Bruchtal, „Drachentöter“, Noldor aus dem Hause Feanors und Elronds Stimme  

Wie ein drückender Fluch scheint auch über dem tief schwarzem Haupt des machtvollen Paladins Escalon das Vermächtnis Feanors zu schweben. Tief verwurzelt mit den mächtigen Elbengeschlechtern aus dem ersten Zeitalter der Welt, wandelt er auf den heroischen Spuren vergangener Tage und träumt von dem Ruhm und der Macht der alten Zeit. Sein Weg scheint vorbestimmt, doch sind es immer wieder gerade die dunklen Mächte, die ihn niederringen und umzuwerfen scheinen. Bisher vermochte sich aber noch keine Dunkelheit in Escalons Geist selber einzuschleichen und auch sein reines Herz ist frei von jeglichem Gift der Welt. Halt gibt ihm die tiefe Freundschaft zu seinem Kameraden, das Vertrauen was auch Elbenkönig Elrond ihm schenkt und vor allem seine Frau und seine Kinder, die in Bruchtal geschützt leben und ihm ein Rückhalt sind, welchen kein finsterer Fürst und kein düsterer Dämon brechen könnte. Sein Wissen, seine Magie, seine Kampfeskunst und sein diplomatisches Geschick sind es, die diesen Elben zu einer wahren Persönlichkeit des dritten Zeitalters werden lassen und diese machtvolle Einheit aus Wissen, Weisheit und Kampfeskraft wird niemals vergessen werden können.

Nach langen, tiefem Koma und schwerer Krankheit im Geiste ist nun der Schatten gewichen und der Paladin und Botschafter Bruchtals begibt sich nun wieder auf die Pfade und Wege Mittelerdes.

Sein Weg wurde von Mahír, dem Roten, aufgezeichnet und was er und auch seine Gefährten erleben, kann hier nachgelesen werden.

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Über Grimbold „Drachentöter“ aus Moria  

Noch unter Dúrins Herrschaft blühte das große Reich Moria und wen wundert es da das auch zu diesem Zeitpunkt noch Zwerge geboren werden, die wahrlich Werte haben und wen wundert es dann noch, daß Zwerge wie Grimbold sich auf den Weg machen Macht, Reichtum und Abenteuer sammeln als wären es Blumen auf einer Sommerwiese. Grimbold traf bald schon auf die Gefährten um Brendik, Celissa und Tharion und fand Gefallen an dem Gedanken durch die Welt zu streifen und zu lernen, was es zu lernen gab. Seine Jugend war von Lehre und lernen geprägt gewesen und selten war es seine Entscheidung gewesen, was es zu lernen gab. Doch sein Wille blühte in der Freiheit auf auch wenn die Sehnsucht nach den tiefen Höhlen unter dem Nebelgebirge immer mal wieder zum Vorschein kam. Legendär sind die Streitgespräche mit dem Elben Escalon von Bruchtal und seine mutige Art und Weise einem Feind, gleich welcher Art dieser sein mag entgegen zu treten. Ein machtvoller Krieger also und auch ein ernstzunehmender Magiekundiger der von seinen Freunden und Gefährten ebenso geschätzt, wie auch respektiert wird. Aus diesem Grund war auch sein Tod im Kampf gegen den niederen Ringgeist Gontran und seine Vasallen ein tragisches Ende.

Sein Weg wurde von Mahír, dem Roten, aufgezeichnet und was er und auch seine Gefährten erleben, kann hier nachgelesen werden.

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Über Jarlaxle, den Söldner aus Tharbad...  

Wenige mögen so viel Schlechtes durchgemacht haben wie Jarlaxle. Er stammt aus dem wilden Eriador, ist inzwischen Vollwaise gemischten Blutes und war sein ganzes Leben behaftet mit Vorurteilen und Verbrechen. Zwar schien er im zwielichtigen Milieu Talent zu haben und zwar nicht nur als ausgewiesener Stratege mit einem ausgeprägt ruhigem Gemüt selbst in kritischsten Situationen, sondern auch als zäher, bisweilen sogar kaltblütiger Kämpfer, selbst in den blutigsten Gefechten. Tharbad, jene von den Menschen Númenors erbaute und jetzt düstere Stadt am Gwathló, war lange Zeit sein Revier und sein Umgang der schlimmste Abschaum an Söldnern und Fingerbrechern, die das dritte Zeitalter auf Mittelerde zu bieten hatte. Unter diesen Menschen war auch sein Mentor und Lehrer, der ihn lehrte sein wahres Ich zu verbergen, zu unterdrücken und zu einem berechnenden Individuum zu werden, der eigentlich sehr gut alleine zurecht kommt wenn er es muss oder will. Doch sein wacher Verstand und seine Eigenart alles stets genau zu hinterfragen war es, die ihn nach und nach zu einer Abkehr von diesem kargen und brutalen Leben brachte. Niemand mag bisher zu hören bekommen haben was es ihn gekostet haben mag, sich von seinen Mitstreitern von einst loszusagen und niemand mag wissen, welch Druck auf einem Söldner lastet der sich wandelt zu einem Wanderer und Abenteurer und der die Aussicht auf Blut und Chaos gegen die echte Ehre und vielleicht die Berühmtheit eintauscht. Der Einzelgänger, der zum Vorzeigekämpfer wurde, der Vorzeigekämpfer der das erste Mal in seinem Leben das erfuhr, was er bisher nie erfuhr – Freundschaft. Es bleibt abzuwarten ob so ein dreckiger Bursche, denn anders ist sein Mundwerk nicht zu bezeichnen, wirklich ein Wandel schafft der ihn zu einem aufrechten Menschen werden lässt. Bisher war es jedenfalls noch keiner Klinge und keinem Pfeil vergönnt Jarlaxle so zu treffen, daß er auf seinem Weg auch nur eine Pause hätte machen müssen.

Vom Verbrecher zum Edelmann könnte man diesen langen und steinigen Weg nennen und wer, wenn nicht Jarlaxle könnte ihn mit so viel Mut und Tapferkeit gehen. Sein Weg und der Weg seiner Kameraden wurde von einem eifrigen und mutigen Hobbit namens Bernulf „Schreiberling“ Bolger von Anfang an aufgezeichnet und kann hier nachgelesen werden.

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Über Sidhion, den Elben-Magier aus dem ewigen Eis  

Man mag die Existenz jener hoch im Norden lebenden Elben stets angezweifelt haben, aber selbst in der lebensfeindlichsten Gegend, wenn wir Mordor mal ausklammern, gibt es jene Elben, deren Überfahrt nach Aman nicht gelingen wollte und welche die Eisstürme Morgoths zwar überlebten, aber dorthin verschlugen, wo wahrlich nur ganz selten Leben zu finden ist. Doch warum sollte es nach Imladris und Lorién, sowie dem Waldlandreich und anderen geheimen Elbensiedlungen nicht noch ein weiteres Elbenreich auf Arda geben? Viele Elben waren nach dem letzten Bündniss übers Meer gegangen, aber erneut sollte es Avari (S.: Widerstrebende) geben und die Silberelben des hohen Nordens, die man auch Eiselben oder sogar Geisterelben nennt, gehörten dazu. Schon bald drohte aber diesem nördlichen Reich der Verlust der Bindung zu der Welt der Menschen und zum Rest von Westernis und sowieso zu den neuen Reichen im Osten. Mit dem Wunsch nicht ganz in der Welt des ewigen Eises zu verschwinden und ebenso mit dem Wunsch nach dem Wissen um den Verbleib der anderen Elbenvölker, zogen immer wieder Silberelben in die Welt hinaus, gen Süden und berichteten später, was sie gesehen und erlebt hatten. Unter ihnen war auch Sidhion, ein Magier mit großem Talent, aber noch mehr Willen und einer eisigen Ausstrahlung. Im Gegensatz zu vielen anderen Elben ging ihm das Wohl anderer nicht unbedingt vor das Eigene. Furchtlos war und ist er, das kann und sollte man sagen, denn sein Handeln steht dem eines voll gepanzerten Krieger oft in nichts nach. Seine magische Macht wuchs stetig und scheinbar gibt es keine Grenze für diese Macht. Seiner Herkunft ist er sich bewusst und das Andenken der Elben ihm heilig. Seine bisweilen abwertende Art und seine aufblitzende Arroganz zeugt mehr von Selbstbewusstsein, als von Dummheit und sein Wissen um die Welt und die Magie macht ihn auch bei seinen neuen Freunden zumindest zu einem wertvollen Partner.

Ob seine elbischen Wurzeln ihn irgendwann einmal als mächtigen Mann zurückkehren lassen, er seine Bestimmung ganz anders erfüllt, oder seine Macht ihm irgendwann sein Grabesdenkmal sein wird ist an dieser Stelle mehr als ungewiss. Sidhion wandelt auf einem schmalen und nicht ungefährlichen Grad. Sein Weg und der Weg seiner Kameraden wurde von einem eifrigen und mutigen Hobbit namens Bernulf „Schreiberling“ Bolger von Anfang an aufgezeichnet und kann hier nachgelesen werden.

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Über Silana, die Nachtklinge von den grauen Anfurten...  

Die junge Halbelbin wurde in das aufziehende Chaos des späten dritten Zeitalters hinein geboren. Ihr Mutter, eine junge Sindarelbin verliebte sich in einen der wenigen, verbliebenen Dúnedain des Nordens und aus der kurzen, aber heftigen Liebe entstieg Silana als einziges Kind. Schon bald aber wandten sich die Elben in Vielzahl ab und entschlossen sich gen Westen zu segeln und Arda den Rücken zu kehren. Der Ring war gefunden worden und Sauron drohte bereits offen mit Krieg, als auch ihre Mutter sich entschied die Reise in die unsterblichen Landen anzutreten, obwohl sie wusste wie schlimm es um die Welt der Menschen stand und auch wider dem Wunsch ihrer Tochter, dem Vater beizustehen in dieser so schwierigen Zeit. Silana aber lief fort und ging nicht mit auf die lange Reise, aber auch schon bald war die Verbindung zu ihrem Vater durch den Krieg getrennt worden. Er galt als verschollen und auch wenn die junge Halbelbin seit dem durch die Lande zieht, um ihren Vater zu suchen, wird die Hoffnung darauf, daß er lebt, mit jedem Tag geringer. Ihr Werdegang ist von dem Streben nach Gerechtigkeit geprägt und auch wenn ihre Art und Weise die Gerechtigkeit zu empfinden vielleicht nicht immer der Wahrheit entsprochen hat, war es doch ein lohnendes Brot für sie. Sie war sozusagen Kopfgeldjäger, Detektiv, Richter und Henker in Personalunion und ihre Dienste waren nicht immer günstig. Vielleicht waren die vielen Jahre nicht lehrreich, aber zumindest waren sie einträglich und eine Welt wie Mittelerde im dritten Zeitalter lechzt nach Verfechtern von Recht und Gerechtigkeit.

Es ist aktuell der wohl lukrativste Auftrag, der sie durch die Welt streifen lässt – sucht sie doch im Auftrag einer mächtigen, silberelbischen Magierkaste einen aus deren Volk, welcher ausgesandt war Mittelerde im imspäten dritten Zeitalter zu erforschen, aber zu lange weg blieb. Nun nennt man ihn einen Verräter am Volke der Silberelben und Silana soll ihn stellen. Sein Name ist Sidhion. Ihr Weg und der Weg ihrer Kameraden wurde von einem eifrigen und mutigen Hobbit namens Bernulf „Schreiberling“ Bolger von Anfang an aufgezeichnet und kann hier nachgelesen werden.

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Über Szarko, einem Zimmermann und Vampir...  

Lange Zeit war Szarko all das was man sein muss um von seinen Eltern als guter Sohn bezeichnet zu werden. Er war ein kluger Kopf wenn es um den Handel ging und er war in der Holzverarbeitung ein wahrlich geschickter Bursche. Er lebte mit seiner Familie in Rhudaur, jenem rauen Landstrich westlich des Nebelgebirges, welches unter dem düsteren Einfluss von Angmar im dritten Zeitalter steht. In der gesamten Zeit war Rhudaur immer ein raues Land gewesen und seine Bewohner waren sehr zäh. Im Norden des Landstrichs sind es die Nordmänner und bisweilen sogar Zwerge und Orks, die in den zerklüfteten Höhen leben und im Süden sind es die Mischblüter, die man Eriadorer nennt. Alles Menschen, denn nur wenige Elben blieben zurück und jene Zwerge die den Untergang Morias überstanden, verbargen sich in ihren Höhlen. Nur Orks waren hier nicht auf dem Rückzug. Szarko hatte sein Leben immer geliebt, war hilfsbereit, stets offen und immer, ja fast rücksichtslos ehrlich. Auch sein Glauben an das Gute mag jenem Wanderer damals Einlass in sein und das Haus seiner Eltern gewährt haben. Eingeschlichen hatte sich dieser hinterhältiger Verderber, denn nichts mehr als morden um des eigenen Vergnügens willen hatte er im Sinn. Noch in der gleichen Nacht mochte der Fremde sich erhoben haben, um als blutsaugender Vampir Szarkos Familie aus der Welt der Lebenden zu reißen. Szarko selbst war schlafenderweise ahnungslos und arglos geblieben und so kam der tödliche Biss auch über ihn. Doch die lange Dunkelheit des Todes spie ihn wieder hinaus und so musste Szarko erkennen das jener Wanderer einen Gefährten wollte. Im Tode vereint, zwei junge Männer, die Mittelerde durchstreifen sollten, wie hungrige Raubtiere. Szarko war das Gefühl und jeder Gedanke an dieses Dasein mit der ersten Minute zuwider und sein rasender Zorn, der ihn sonst nur selten so übermannte, ließ ihn den Fremden brutal verscheuchen. Sogar töten hätte er ihn wollen, aber es gelang nicht, nicht in dem Moment. Lange Jahre saß nun der junge Vampir allein auf dem Hof, der um ihn herum langsam zerfiel. Trauer ließ ihn tatenlos verharren und Zweifel lies ihn verwirrt erscheinen. Doch nach langer Zeit kehrte auch die Wut zurück und er spürte, daß auch noch jener Wanderer aus jener finsteren Winternacht von einst auf der Welt wandelte. Seine Rache sollte nun nach langen Jahren folgen. Er würde vernichten, was damals ihm alles genommen hatte.

So streift nun also Szarko, der Vampir durch die Lande. Getrieben von stillem Rachedurst und immer auf der Hut vor Feuer, Sonnenlicht und dem Religiösen. Sein Weg und der Weg seiner Kameraden wurde von einem eifrigen und mutigen Hobbit namens Bernulf „Schreiberling“ Bolger von Anfang an aufgezeichnet und kann hier nachgelesen werden.

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Über Tharion den Blauen von Shrel Kain, "Drachentöter" & Istari des Mandos  

Geboren wurde Tharion als Sohn seiner Eltern und als ältestes zweier Kinder in Dorwinion kurz nach der großen Pest, die zwar dort im Nordwesten von Westernis nicht so verheerend gewütet hatte, aber deutlich gemacht hatte, wie viel Unheil immer noch von Mordor ausgehen kann. Als Sohn eines Weinbauern lernte er schon früh mit anzupacken und lernte auch zu kultivieren was sich später wohlschmeckend auf Flaschen ziehen und verkorken lässt. Dennoch ist auch die Magie ihm nie fremd gewesen und wie ein echtes Talent nutzte er seine körperlichen Fähigkeiten in Verbindung mit der Magie um schneller und besser als die anderen Jungs zu sein. Stets überlegt und immer Ruhe ausstrahlend ist Tharion dennoch nicht unbedingt frei von Wut und teilweise übersteigertem Ehrgeiz. Vielleicht ist Tharion nie als Abenteurer und auch nie als Weinbauer geboren worden und scheinbar erkannte das Schicksal diesen Umstand und bescherte ihm und seiner kleineren Schwester Mariette noch als Kind eine schlimme Wendung. Bei einem schweren Angriff von Orks und Wagenfahrern, angeführt von einem niederen Ringgeist Namens Dín Othar auf seine Heimatstadt Shrel Kain wurde er zusammen mit seiner jüngeren Schwester zur Flucht gezwungen und von seiner Familie getrennt. Viele Monate liefen er und seine Schwester fort, schlossen sich fahrenden Händlern und Zigeunern an und entbehrten lange Zeit den Vorzügen des Lebens schönen Seiten. Doch während in seiner Schwester ein Wille zur Veränderung wach wurde, schlief der Wille nach einer echten Aufgabe und weiten Reisen in Tharion ein. Abgeschlossen hatte er mit seinem Schicksal und auch die Hoffnung jemals seine Eltern, sein frühres Leben und seine Heimat wieder zu sehen, hatte er aufgegeben. So ging er ins Kloster, ließ seine Schwester ziehen und lange Jahre sollte es dauern, bis er dem Zufall in die Hände fiel der ihn wieder in die Gesellschaft seiner Schwester führte. Viel war in der Zwischenzeit geschehen und so nahmen die Geschwister die Suche nach ihren Eltern gemeinsam auf, begleitet von treuen Gefährten und jetzt getrieben durch die Liebe und einem Willen, der sich wohl erst formen und entwickeln musste um so zu erstarken. So wurde über die vielen Wochen, Monate und Jahre der Reisen und Abenteuer aus dem Mönch Tharion ein machtvoller Magiekundiger, der sich neu orientierte und all seine Kräfte in den Dienst des Valars Mandos stellte. Ihm gelang die Befreiung seiner Eltern und ihm gelang auch seine Rache an dem Ringgeist Dín Othar, der, wie sich viele Jahre später herausstellte, sein und Celissas Onkel war. Doch Mandos Wille ist auch der Seinige und so kann er die Existenz des Ringgeistes nicht akzeptieren und weiterhin kann er nicht dulden das dem Tod nicht Genüge getan wird und der Respekt der dunklen Vasallen vor dem Tod nicht Tribut gezollt wird.

Tharion ist nun ein Istari, einer der blauen Zauberer des Westens und er wird hingehen in die Welt und auch dem Tod zu seinem Angesicht auf der Welt verhelfen.

Seinen Weg wurde von Mahír, dem Roten aufgezeichnet und was Tharion und auch seine Gefährten erleben, kann hier nachgelesen werden.

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