mittelerde mers
 
 

Feinde    


Aus den vielen Geschichten und Abenteuern heraus haben sich Feinde entwickelt, die immer und immer wieder der Heldengruppe Steine, teilweise ganze Geröllfelder, an Schwierigkeiten in den Weg legen. Einen Bösewicht stets am Ende einer Geschichte endgültig zu besiegen mag befriedigend sein, aber warum sollten nicht auch mal die düsteren Gesellen gewinnen? Die Geschichten, ganz egal welchen Inhalts sie sein mögen und wo sie statt finden, sind stets besser wenn Hintergrund gegeben ist, wenn alte Rechnungen noch zu begleichen sind und ein persönliches Interesse mit rein spielt.

Die Heldengruppen in der Mitte und des späten dritten Zeitalters schlugen sich schon in der Vergangenheit mit fiesen Gesellen herum und diese Tradition setzt sich bis heute fort. Als Anregung für jeden anderen Spielleiter hier nun eine Aufzählung der Gegner, welche immer wiederkehren und für eine spannende Zeit gesorgt haben und immer noch Sorgen.

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Die Werkzeuge des Spielleiters - Dín Othar  
Dín Othar, was leiser Kämpfer bedeutet, ist ein düsterer Fürst des 17. Jahrhunderts des 3. Zeitalters, der ursprünglich aus dem Volk der Dorwinrim stammt. Er kehrte schnell seiner Familie den Rücken, denn diese waren eher Händler und Handwerker und durchweg ehrbar und hart arbeitend. Er strebte früh nach Macht und wurde noch zu menschlichen Lebzeiten Fürst der Dír im nördlichen Endor. Er führte viele Kriege und sein taktischs Potenzial blieb nicht verborgen. Ein Zusammentreffen mit dem Nazgul Hoarmurath machte ihn zu dem, was er heute ist. Seine Heimstadt ist die Insel Tol Buruth hoch im Norden von Arda. Er ist der Anführer der fünf niederen Ringgeistern, Verwalter der niederen Menschenringe, die Sauron als "Übung" vor den eigentlichen Ringen der Macht schmiedete. Er ist Celissas und Tharions Onkel.
 
 
Die Werkzeuge des Spielleiters - Gontran  
Gontran ist seines Zeichens Alchimist, Schmied und Konstrukteur im 17. Jahrhunderts des 3. Zeitalter. Er ist verbittert und fühlt sich von Prinzen Dol Amroths verraten und verkauft. Zufällig gelangte er in den Besitz einiger düsterer Artefakte aus einem Tempel Saurons die seine Gedanken vergifteten. Seine Pläne wurden vernichtend und in Dol Amroth sollte sein Zerstörungswerk beginnen. Die Heldengruppe verhinderte sein Werk und nur aus diesem Grund fiel es ihm leicht von Dín Othar einen niederen Ring anzunehmen um so seine Macht noch zu vergrößern. Er hat eine Vorliege für Technik und organisierte Strukturen. Er führt einen dunklen Assasinen-Kult an, die "Schatten". Der Hügel der Schatten, nördlich von Dol Amroth wurde gestürmt und aktuell ist Gontran in Dol Goldur.
 
 
Die Werkzeuge des Spielleiters - Eowulf  
Sein letzter Gang sollte ihn nach Feuerstadt führen, doch er und auch seine zwei Kameraden Anarion und Amelie schafften es nicht. Dín Ohtar war es, der sie erwartete, sie überfiel, sie niedermachte und allen drei die verbliebenen Ringe übergab. Eowulf erhob sich als Dritter der niederen Ringgeister in der Mitte des 3. Zeitalters. Ein schwer gepanzerter Reiter donnert nun durch die Lande und die Nächte scheinen ihm zu folgen. Brutal, erfurchtgebietend, einschüchternd und einfach grauenvoll anzusehen und zu erleben. Ein finsterer Ritter und endlich der taktische Führer für die niederen Ringgeister im Kampf gegen die Helden und das Gute in der Welt. Sein Brüllen ist markerschütternd und die Hufe seines Pferdes lassen jedes Trommelfell zerplatzen. Der grausame Ritter des Todes reitet für Mordor unter dunklem Banner der niederen Ringgeister für die Vernichtung der Welt.
 
 
Die Werkzeuge des Spielleiters - Anarion "der Unsichtbare"  
Geboren in der Mitte des 3. Zeitalter als adliger Sohn des Fürstengeschlechts der schwarzen Númenorer in Umbar und während seiner Reisen stets auf das lobenswerte Erbe der Númenorer bedacht, sind trotzdem die Totenkünste schon zu Lebzeiten seine Kunst gewesen. Kontrollkräfte und die Befehlsgewalt über die Toten liessen ihn schon immer düster wirken, doch der vierte Ring machte ihn zu einem gefährlichen Feind für die freie Welt und vor allem für die Helden und Mittelerde an sich. Aus dem Verborgenen handelt er und stets wachsam und überlegt sind seine hinterhältigen Pläne, die nur Vernichtung beinhalten. Seinen Beinamen gab man ihm schon schnell, denn scheinbar war die Gefahr von ihm allgegenwärtig, ohne das er anwesend zu sein schien. Ein unsichtbarer Krieger der Finsternis dessen Potenzial schier grenzenlos scheint. Man sieht ihn nie, doch seine Klaue greift nach jedem.
 
 
Die Werkzeuge des Spielleiters - Amoryeda  
Noch zu Lebzeiten im mittigen 3. Zeitalter, war ihr Name Amelie. Eine junge Abenteurerin mit Potenzial und vielen, vielen Träumen wurde einfach ausgelöscht und aus dem Leben gestrichen. Aus den tiefen Wünschen nach einem gesicherten Leben und einem großen Namen wurde die pervertierte Lust nach Macht, nach brutalen Siegen und die Lust am Töten. Blut scheint für sie wie Wein fliessen zu müssen und nur diese Sucht nach diesem Verderben scheint sie zu treiben. Ihr zu entkommen ist noch niemanden gelungen und sie will die Heldengruppe jagen, vernichten und das mit allen Mitteln. Ihr Hass ist unauslöschbar und ihre Kräfte wachsen stetig weiter an. Eine Feindin wie sie ist unbarmherzig und als Fünfte der niederen Ringgeister mag zwar ihre Macht den anderen Vieren etwas nachstehen, aber die Gefahr, die von ihrem Willen und verlangen nach dem Tod ausgeht, ist unberechenbar. Sie änderte ihren Namen, sowie sich ihr Dasein veränderte.
 
 
Die Werkzeuge des Spielleiters - Rizzen  
Das unter dem hellen Dach der Welt eine düstere Rasse koexistiert beweist der Dunkelelb Rizzen. Ein wahrlich ehrenvoller Krieger seines Ordens und eigentlich von neutraler Gesinnung, doch auch hier war es der Einfluß der Gruppe der das Potenzial verdarb einen der schwarzen Elben für die gute Sache zu gewinnen. Misstrauen und Missgunst der Helden trieben den vortrefflichen Schwertkämpfer in die Opposition zu vielen der rechtschaffenden Ansichten der Gruppe. Zu allem Überfluß war er es auch Rizzen der ein düsteres, magisches Artefakt untersuchte, ihm unterlag und seine Seele entrissen wurde. Unter der Führung des Hexenkönigs und sogar unter dem wieder erstarkten Geist von Sauron selbst wuchs seine Macht. Er war immer da, wenn Celissa, Mahír oder auch Tail Aldarion Gebrauch machten von der Macht der Chaosmagie. Still wartete er ab, sah zu und lernte wie man sich die alles zerstörende Kraft zu Nutze macht. Er spielt im dritten Zeitalter eine gefürchtete Rolle im Gefüge der Welt.
 
 
Die Werkzeuge des Spielleiters - Hess, der "Wolf" v. Tharbad  
Hess, der Söldner ist im Eriador im späten dritten Zeitalter ein sehr gefährlicher Mann. Er ist der Anführer einer ständig wachsenden Gruppierung von Söldnern, die von kleinen Fingerbrechern bis hin zu gesuchten Raubmördern alles zu bieten hat. Jarlaxle, ein Gruppenmitglied und Abenteurer war einst Mitglied dieser Gruppierung, doch entschloss sich der junge Mann zu einem weniger bösen Lebensweg. Hess ist ein wahrer Sadist und ein geübter Kämpfer, der für einen Sieg im Kampfe jeden noch so miesen Trick anwendet. Sein Kampfname "Wolf" hat er sich erworben, weil sein gesamtes Auftreten wahrlich dem Dasein eines Wolfs ähnelt. Von Helm über seine Kleidung bis hin zum Schmuck und sogar den angefeilten Zähnen in seinem Mund ist er diesem Raubtier sehr ähnlich und stolz drauf. Macht durch Gewalt ist sein Lebensziel und wird resolut verfolgt.
 
 
Die Werkzeuge des Spielleiters - Böse und besiegt...  

Therbas wurde im Jahre 1610, 3. Zeitalter als Sohn von Adligen der Eolingas (Rohirrim) geboren und das zu einer Zeit, als es die Riddermark und das Königreich noch gar nicht gab. Er war ein Ritter und war durch und durch ehrbar und edel. Als die Helden der Gruppe gegen Gontran vorgingen (siehe Abenteuer "Mord in Dol Amroth") schlug er sich erfolgreich und nahm düstere Artefakte in Verwahrung, zerstörte sie allerdings nicht. Hätte er es nur getan, den er fiel alsbald in einem Gefecht mit Uruk-hai und die Gruppe begrub ihm mitsamt der Amulette. Über Jahre vergifteten die Artefakte das so reine Herz und die so unbescholtene Seele. Aus ihm wurde so ein reitender Untoter, voller Tücke und Hinterhältigkeit. Er wurde bereits von der Gruppe besiegt, allerdings erst nach vielen verpassten Gelegenheiten. Siehe hier...

Zokhad war in der Mitte des 3. Zeitalters als Freibeuter vor der Küste Umbars und sogar vor Gondor schon legendär und wohl kein Krieger hatte schon so viele Entbehrungen erlitten, wie dieser finstere Kerl. Geborener Anführer und mit dem Willen ganze Landstriche mit roher, brutaler Gewalt zu unterwerfen, erschien er Dín Othar gerade zu perfekt für die Verleihung eines Ringes. Natürlich nahm er ihn an, huldigte dem Tod und war er noch vor einiger Zeit von der Gruppe verjagt worden, war er nun bereit zurück zu schlagen. Er nahm Kurs auf die neue Heimat Celissas - auf Umbar. Vernichtung war sein Ziel, doch sein erster Auftrag im Namen Mordors war auch direkt sein Letzter, denn der Kraft der Heldengruppe musste sich Zokhad ergeben. Der Ring wurde ihm so schnell genommen wie gegeben.

Eolas Geschichte als niederer Ringgeist ist noch vergleichsweise jung, aber ihr Ruf ist jetzt schon mehr als vernichtend. Sie war zu Lebzeiten (um 1650, 3. Zeitalter) eine selbstlose Person, eine Heilerin, die mit ihren Künsten der Gruppe viele Male helfen konnte. Ein düsterer Wind ergriff die hilflose Eola und wirbelte sie zwischen die schwarzen Steine von Mordors Gebirge. Ihre Kameraden retteten sie nicht, wie auch. Aber Dín Othar fand sie und gab ihr einen Ring. Veraten fühlte sie sich und aus ihrem Drang und ihrem Willen zu helfen und zu heilen, hatte sie nur noch den Wunsch zu verderben und zwar alles was lebendig war. Blumen wurden welk und Menschen starben in schweren Hustenkrämpfen, wenn sie nur vorbei ging. Ruhe- und rastlos wandelt sie umher und wehe dem, der ihr zu nahe kommt. Sie stellte sich gegen Brendik von Feuerstadt, doch dieser stand nicht alleine! Der Ring wurde ihr genommen. Zwar konnte der Ring vor Dín Othar nicht bewahrt werden, aber Eola war zurück im Leben.

Atris hatte einst als Held die Gruppe und die noch jungen Abenteurer verlassen. Er gab sein Leben im Kampf gegen Gontran und seine Meuchelmörder auf dem Hügel der Schatten nahe Dol Amroth, doch man ließ ihn nicht gehen. Man hielt ihn am Leben und machte ihn zu einem pervertierten Krieger und Barbaren ohne Verstand, aber mit brachial viel Kraft. Der Speer war seine Waffe geworden und er konnte ihn schleudern, wie kein anderer Krieger Mittelerdes. Er war nun zu einem Jäger geworden und er stellte vor allem Celissa und Tharion wie ein Bluthund nach. Doch Tharions Macht, seine Magie und sein gewaltiger Wille dieser Mutation ein Ende zu setzen, lies ihn seine Jagd beenden - ein für alle mal.